Zur Person

Katrin Hechler ist 43 Jahre alt, evangelisch, verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 9 und 11 Jahren und wohnt in Zwingenberg.

Das Abitur machte sie am Goethe-Gymnasium in Bensheim. Sie hat an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt Volkswirtschaft studiert und dort auch ihr Diplom gemacht. Nach dem Studium arbeitete Katrin Hechler als Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion, bis sie im Frühjahr 2006 zur Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde. Weiterhin ist sie seit dem Jahr 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Norbert Schmitt.

Zu ihren politischen Schwerpunkten gehören die Sozial- und Umweltpolitik. Der persönliche Antrieb für ihr starkes Engagement war immer, konkrete Situationen für die Menschen zu verbessern. Soziale Gerechtigkeit und ökologisches Handeln sind ihre Ziele.

Start ihrer Politischen Arbeit mit der Bildungspolitik

Politisch aktiv wurde Katrin Hechler, weil sie sich über die damalige Schulpolitik sehr ärgerte. Sie wurde Schulsprecherin, später auch Kreisschulsprecherin und Landesschulsprecherin. Schule darf nach ihrer Ansicht nicht durch Auslese und Druck geprägt sein, sondern muss Spaß machen. Nur so lernt man am besten und nur so entstehen gute Ideen. In einer Schule in der die Schüler sich wohl fühlen, sind diese motiviert und lernbereit.

Eine gute Chance Schule und unsere Gesellschaft zu verändern ist die UN-Vereinbarung zur Inklusion. Damit gibt es endlich die Chance zur individuellen Förderung aller Kinder. Ganz nebenbei werden auch Kinder mit Handycap gefördert. Im Kreis Bergstraße wurde auf Initiative der SPD-Kreistagsfraktion ein Behindertenbeirat mit dem Namen Teilhabekonferenz gegründet. Dies soll den Prozess der Inklusion begleiten und fördern.

Ehrenamtliches Engagement

Katrin Hechler war lange Jahre aktiv bei der Naturfreundejugend und in der Bürgerinitiative Trinkwasserschutz e.V. Ebenso hat sie mit anderen den Verein Zwingenberger Pro Kind e.V. gegründet. So wurde bereits vor 8 Jahren in Zwingenberg der Startschuss für die Kleinkinderbetreuung gegeben. Als Vorsitzende des Vereins hat sie die Einrichtung mit aufgebaut und fünf Jahre lang begleitet.

Vereine und ehrenamtliches Engagement sind Katrin Hechler sehr wichtig. Daher ist sie auch Mitglied bei verschiedenen Vereinen, z.B. AWO, VdK, Eurosolar, Metropolsolar und auch im Karnevalverein Zwingenberg. Ebenso ist sie ver.di-Mitglied.

Energiewende

Der Unfall in Tschernobyl hat sie stark geprägt. Dies hat nicht nur zu einer Ablehnung der Atomkraftwerke und der Teilnahme an vielen Demos in Biblis geführt, sondern auch ihr starkes Engagement für regenerative Energien bestimmt. Sie hat sich mit dem Thema schon beschäftigt, als nur ganz wenige an den vollständigen Umstieg glaubten. Unter dem Motto „Die Brücke ins Solarzeitalter“ und „Sonnige Zeiten“ hat sie sich bereits im Juso-Bezirksvorstand für Regenerativen Energien eingesetzt und später dann den Umwelt-Arbeitskreis auf Unterbezirksebene mitgegründet.

Immer wieder hat sie sich für ein flächendeckendes Konzept für den Kreis Bergstraße eingesetzt, damit die Energiewende vorrankommt, aber auch die Nutzung gezielt gesteuert wird. Die Nutzung der Windenergie muss auch endlich im Kreis Bergstraße möglich werden.

Gute Arbeit voranbringen

Im Jahr 2004 hat der Kreistag Bergstraße die Teilnahme am Optionsmodell beschlossen, d.h. Leistungsgewährung und Arbeitsvermittlung werden alleine vom Kreis Bergstraße als kommunaler Träger, durchgeführt. Hierzu wurde der Eigenbetrieb mit dem Namen „Neue Wege“ gegründet. Katrin Hechler war von Anfang an Mitglied der Betriebskommission. Sie war immer wieder im Gespräch mit Betroffenen.

Wichtig ist, dass mit Hilfe verschiedener Qualifizierungsmaßnahmen Menschen auf Dauer in Arbeit vermittelt werden können. Wichtig dabei ist, dass die Menschen auch von ihrer Arbeit leben können und nicht als „Aufstocker“ durch eine schnelle Vermittlung in Jobs mit Löhnen deutlich unter dem Mindestlohn in Armut dauerhaft gedrängt werden. Insbesondere alleinerziehende Frauen sind oft betroffen und brauchen hier Unterstützung.